Biker-Gedenktour am Herrentag
(13. Mai 2010)
Marco hatte uns schon vor längerer Zeit über die Biker-Gedenktour des Jahres 2009 berichtet und angeregt, in diesem Jahr mit dabei zu sein.
Bei kalten 8 Grad C. trafen sich gegen 7:45 Uhr Denny, Thomas, Kerstin, Dominik und ich an Dennys Garage in Potsdam Drewitz.
Da Thomas noch ein wenig an der Wing von Denny zu schrauben hatte, mussten wir uns sputen, um pünktlich am vereinbarten Treffenplatz bei Marco und Heike in Deetz/Havel zu sein.
Alle anderen waren schon da und erwarteten uns. Heike hatte ein kleines Frühstück vorbereitet und wir stärkten uns mit einer heißen Tasse Kaffee und leckeren Keksen.

Am Start waren folgende GWF Potsdams: Armin und Marco Ranscht, Dominik, Thomas, Kerstin, Andi, Denny, ich. Weiter waren mit dabei: aus Eisenhüttenstadt: Uwe Lubasch mit Frau und aus Frankfurt/Oder Uwe mit seiner roten 18ner.
Weil Marco drängelte, musste ich meinen Kaffee stehen lassen und ab ging es nach Brandenburg.
Dort angekommen parkten wir gegen eine kleine Parkgebühr auf dem Hof (fürchterliches Kopfsteinpflaster) vor dem Brandenburger Dom. Zahlreiche Biker hatten sich schon dort versammelt.
Der Dom St. Peter und Paul zu Brandenburg an der Havel wird im Allgemeinen als die „Wiege der Mark“ bezeichnet und hat als „Mutter aller märkischen Kirchen“ überregionale, kulturhistorische Bedeutung. Die evangelische Domgemeinde gehört zur Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz

Langhaus des Domes zu Brandenburg nach Westen mit Blick auf die Wagner-Orgel
Die Biker Gedenktour wurde von der Brandenburger Fahrschule Guido Kreis organisiert.
Schon bald begann sich das Langhaus des Doms (Grundsteinlegung am 11. Oktober 1165) mit Bikern zu füllen. Eröffnet wurde der Gottesdienst für getötete Zweiradfahrer mit einer kurzen Begrüßung durch den Pfarrer. Anschließend spielten „Ulli & die grauen Zellen“ den Beatles Song „Come Together“ (1969). Sie begleiteten den Gottesdienst mit Soul- und Rock Songs der sechziger und siebziger Jahre.

Schon bald fiel mit einem lauten Knall die Mikrophonanlage aus. Da entweder der Pfarrer es nicht bemerkt hat oder bemerken wollte wurde es immer unruhiger. Nach verschiedenen unprofessionellen Versuchen diese wieder in Gang zu bringen, funktionierte sie schließlich zufrieden stellend.
Nachdem schließlich noch den getöteten Motorradfahrern gedacht wurde verabschiedeten sich „Ulli & die ...“ mit Udos „Hinter dem Horizont geht’s weiter“ von 1986.
Nach einer kurzen Rauchpause saßen alle auf, quetschten sich durch ein schmales Tor und formierten sich. Etwa 120 bis 150 Bikes machten sich in Begleitung von sechs Polizeimotorrädern auf den Weg über Beelitz nach Potsdam. In Beelitz dann die erste Pause. Wir parkten vor der Stadtpfarrkirche. In einer Fleischerei


gleich am Kirchplatz gab es ein rustikales Mittagessen. Alles klappte ganz gut bis auf die Toiletten, vor denen sich lange Schlangen bildeten. Zum Glück trafen wir Bernd Magdeburg, der bekanntlich unmittelbar nebenan seinen Laden hat – und schon war die Toilettenfrage für uns geklärt.
Gegen 13 Uhr ging’s dann weiter nach Potsdam. Überall in den Dörfern winkten an den Straßenrändern die mehr oder weniger angetrunkenen „Väter“, zum Teil interessant verkleidet (Supermann).
In Potsdam angekommen machten wir aber keine Pause wie angenommen. In einer großen Runde führte uns unsere Begleitung durch Potsdam und wieder zurück nach Brandenburg.
Dort hielten wir auf einem Parkplatz. Wir nahmen an, dass nun das Ergebnis der Tombola mitgeteilt wird, aber nichts geschah. Viele stiegen auf ihre Bikes und fuhren ab. Auch Andy, Armin R., Uwe und Frau und noch mal Uwe machten sich auf den Heimweg.
Wir (Thomas, Denny, Kerstin, Dominik, Marco und ich) wollten ja noch nach Deetz, wo Heike einen kleinen Grillabend vorbereitet hatte.
Dort angekommen war Dominik so fertig dass wir ihn erst einmal hinlegen mussten.

Heike und Marco hatten sich wirklich viel Mühe gegeben. Vielen Dank für das leckere Fleisch, den Nudelsalat, das Bier und und und ...


Nachdem wir uns alle kugelrund gegessen, ausgiebig geschwatzt, über unser 2. Treffen geredet und Unsinn gequatscht hatten, verabschiedeten wir uns ca. 20 Uhr.
Nach einer schnellen Fahrt über die Autobahn waren die restlichen 2 Wings bald in Drewitz. Denny und Thomas fuhren zur Garage und ich setzte Kerstin noch zu hause in Potsdam ab. 22 Uhr war ich dann auch schließlich in Altlandsberg. Nun konnte auch ich den Vatertag noch mit zwei Flaschen Bier abschließen.
Ein schöner, aber anstrengender (und kalter) Tag war zu Ende.
© Armin Friedrich im Mai 2010











